PCS Rail in der Praxis:
E-Talent für die ÖBB.
Beim E-Talent ÖBB handelt es um vierteilige elektrische Triebzüge auf Basis der Talent-Familie für den Betrieb im Fahrleitungsnetz der Österreichische Bundesbahn sowie angrenzender Strecken der DB AG und der SBB. Die innovativen Regional- und Nahverkehrsfahrzeuge wurden modular entwickelt und bieten den Fahrgästen gehobenen Reisekomfort. 2001 erhielt PCS den Auftrag, Ausrüstungen für den E-Talent ÖBB zu liefern: Bordnetzenergieversorgung AU 1450, Batteriecontainer, Schaltkästen, Sicherungskästen und Kasten für die Scheibenheizung.
Die Entwicklung der Bordnetzenergieversorgung gestaltete sich zunächst schwierig. So mussten aus dem anfangs angedachten Container zwei gemacht werden. Auch die Gestaltung des Eingangsfilters und vor allem die Abführung der Verlustwärme waren echte Herausforderungen für das Engineering. Hinzu kam die Einhaltung der EMV-Werte. Dafür wurde ein Prototyp aufgebaut, an dem alle erforderlichen Untersuchungen und Veränderungen vorgenommen wurden.
2002 konnte die Typprüfung mit Erfolg durchgeführt werden, und im Nov. 2002 wurden die ersten zwei Ausrüstungen planmäßig nach Aachen geliefert. In den folgenden Monaten wurden Verbesserungswünsche im Rahmen unseres Änderungsmanagements erfolgreich abgearbeitet. Ein Spezialteam fand Möglichkeiten zur Kosteneinsparung durch technische Veränderungen und den Einsatz preiswerter Materialien.
Bei Aufnahme der Serienfertigung Mitte 2003 standen die nach Polen ausgelagerten Schweißbaugruppen nicht termingerecht zur Verfügung. Auch die Qualität entsprach nicht unseren Vorstellungen. Zudem fehlte Fertigungskapazität ausgerechnet in einer Zeit, als der Kunde um die Vorziehung von Terminen bat.
Um die Kundenwünsche erfüllen zu können, die Qualität zu stabilisieren und den Fertigungsrückstand aufzuholen wurde ein Team speziell für die Ausrüstungen E-Talent ÖBB zusammengestellt. Dieses Team fertigt in Eigenverantwortung alle Komponenten für die Ausrüstung des E-Talent ÖBB. Der Fertigungsrückstand verringerte sich dadurch rasch, und die Qualität verbesserte sich nachhaltig.
In enger Zusammenarbeit mit Bombardier Transportation in Aachen und dem Konsortialpartner wurden Ausrüstungskomponenten und Software optimiert, um für den Endkunden ÖBB die zuverlässige Funktionalität der Ausrüstung zu gewährleisten und durch eine anspruchsvolle Diagnose eine hohe Verfügbarkeit zu sichern.
Bis zum Ende des Projektes im Oktober 2008 wurden insgesamt 198 Ausrüstungen geliefert. 188 Züge sind bei der ÖBB in Österreich im Einsatz. Weitere zehn Ausrüstungen befinden sich in Fahrzeugen der MAV in Ungarn.
Aus Sicht des Projektmanagements gilt der Erfolg dem gesamten Team vom Engineering bis zum Versand, besonders aber dem Fertigungsteam, das einen wesentlichen Anteil am positiven Ergebnis hat.
Die Entwicklung der Bordnetzenergieversorgung gestaltete sich zunächst schwierig. So mussten aus dem anfangs angedachten Container zwei gemacht werden. Auch die Gestaltung des Eingangsfilters und vor allem die Abführung der Verlustwärme waren echte Herausforderungen für das Engineering. Hinzu kam die Einhaltung der EMV-Werte. Dafür wurde ein Prototyp aufgebaut, an dem alle erforderlichen Untersuchungen und Veränderungen vorgenommen wurden.
2002 konnte die Typprüfung mit Erfolg durchgeführt werden, und im Nov. 2002 wurden die ersten zwei Ausrüstungen planmäßig nach Aachen geliefert. In den folgenden Monaten wurden Verbesserungswünsche im Rahmen unseres Änderungsmanagements erfolgreich abgearbeitet. Ein Spezialteam fand Möglichkeiten zur Kosteneinsparung durch technische Veränderungen und den Einsatz preiswerter Materialien.
Bei Aufnahme der Serienfertigung Mitte 2003 standen die nach Polen ausgelagerten Schweißbaugruppen nicht termingerecht zur Verfügung. Auch die Qualität entsprach nicht unseren Vorstellungen. Zudem fehlte Fertigungskapazität ausgerechnet in einer Zeit, als der Kunde um die Vorziehung von Terminen bat.
Um die Kundenwünsche erfüllen zu können, die Qualität zu stabilisieren und den Fertigungsrückstand aufzuholen wurde ein Team speziell für die Ausrüstungen E-Talent ÖBB zusammengestellt. Dieses Team fertigt in Eigenverantwortung alle Komponenten für die Ausrüstung des E-Talent ÖBB. Der Fertigungsrückstand verringerte sich dadurch rasch, und die Qualität verbesserte sich nachhaltig.
In enger Zusammenarbeit mit Bombardier Transportation in Aachen und dem Konsortialpartner wurden Ausrüstungskomponenten und Software optimiert, um für den Endkunden ÖBB die zuverlässige Funktionalität der Ausrüstung zu gewährleisten und durch eine anspruchsvolle Diagnose eine hohe Verfügbarkeit zu sichern.
Bis zum Ende des Projektes im Oktober 2008 wurden insgesamt 198 Ausrüstungen geliefert. 188 Züge sind bei der ÖBB in Österreich im Einsatz. Weitere zehn Ausrüstungen befinden sich in Fahrzeugen der MAV in Ungarn.
Aus Sicht des Projektmanagements gilt der Erfolg dem gesamten Team vom Engineering bis zum Versand, besonders aber dem Fertigungsteam, das einen wesentlichen Anteil am positiven Ergebnis hat.
